Testbericht: das aufblasbare Nine Six Allwater von RedPaddleCo.

Im Rahmen unserer SUP-Tour nach Costa Rica hatten wir ausgiebig die Möglichkeit, das nagelneue Nine Six Allwater des Inflatable-Spezialisten RedPaddleCo auf Herz und Nieren zu testen.

Das Board wird wie gewohnt mit dem dazu entsprechenden Transportrucksack, der Pumpe inkl. Pumpenzubehör sowie einem Repair-Kit geliefert. Das Aufblasen ist denkbar einfach. Die drei Pumpenteile werden aneinander geschraubt, der Schlauch am Ventil des Boards angeschlossen, und schon los geht’s los mit dem Pumpen. Nach vier oder fünf Minuten ist das Inflatable bereits knallhart, unser innerer Motor läuft bereits auf Hochtouren. Was nicht schlecht ist, so hat man sich direkt ein wenig warm gemacht. Neben dem neuen, etwas frischeren Design des extrem griffigen Pads im Vergleich zu denen der Red Airs des Vorjahres fällt auf Anhieb die sehr solide Verarbeitung auf. Die Nähte und Klebestellen erscheinen nun noch besser, so dass kleinere Kinderkrankheiten der Vergangenheit angehören zu scheinen. Good Job, RedPaddleCo!

Neben der kleinen Allwater-Version haben wir uns bewusst für das dreiteilige Fiberglaspaddel entschieden, weil dies in unseren Augen die perfekte Ergänzung darstellt, wenn die Transportmittel wie kleines Auto, kleiner Propeller-Flieger gewisse Vorgaben machen. Das Paddel lässt sich so klein machen, dass es neben dem Board und Zubehör vollkommen im Rucksack verschwindet. So gelingt es, den gesamten SUP-Spaß auf dem Rücken zu transportieren und dabei immer noch zwei Hände frei zu haben.

Nachdem das Board aufgeblasen und zum Wasser getragen ist kann direkt durchgestartet werden. Bei dem bereits angesprochenen Pad entschied sich der Hersteller für ein sehr robustes und rutschfreies Material, das, sofern man längere Zeit kniend paddeln muss, ein wenig an den Knien und Füßen scheuert. Da wir aber bewusst von einem Stand Up Board sprechen stehen wir direkt wieder auf und sind überrascht von dem großartigen Fahrverhalten der zweitkleinsten Planke des Herstellers. Es ist, bedingt durch seine im Vergleich zum Ten Six oder Ten Eight Mega geringeren Länge herrlich drehfreudig und lässt sich im Flatwater wie auch im welligeren Küstenbereich dennoch mit der richtigen Technik absolut problemlos geradeaus manövrieren. Die Stabilität des 9’6″ers lässt Plankenläufe spielerisch zu, so dass es sich auch je nach Welle hervorragend fahren lässt.

Natürlich ist für gute Stand Up Surfer ein festes Board die ultimative Wahl. Allein durch das Shape kann ein Inflatable hier bei zum Beispiel radikaleren Turns nicht ganz mithalten. Wer aus Platzgründen jedoch ein Air Board wählt, findet mit dem Nine Six einen herausragenden Kompromiss.

Fazit:
Wir sind begeistert vom Allwater-Brett und können dieses Board mit gutem Gewissen vor allem Fahrern bis ca. 90kg empfehlen. Schwereren SUPern, die sich für ein aufblasbares Board entscheiden, seien dann jedoch eher die beiden größeren Geschwister wie das Ten Six oder das Ten Eight Mega empfohlen.

Die Boards von RedPaddleCo. können bei uns getestet und bestellt werden.

Alle weitere Infos über die Boards von RedPaddleCo:
www.redpaddleco.com
www.supnation.de/REDPADDLE.html

Zum Video: http://vimeo.com/35689388

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