SUP-Polo

SUP-Polo oder auch SUP-Hockey ist eine noch recht unbekannte Teamsportart, die viele Polo- und Hockey-Elemente mit Stand Up Paddling verbindet. Da es bislang keine organisierten Spiele gibt, haben wir uns ein eigenes Reglement als Leitfaden für unsere Spiele aufgestellt. Wird folgendes Regelwerk angewendet, kann nahezu überall die sehr kräftezehrende und actionreiche Sportart, die gleichermaßen Ausdauer, Schnellkraft, Taktik und Antizipationsvermögen sowie viel Gleichgewichtssinn und Teamgeist voraussetzt, ausgeübt werden.

Bislang sind uns keine Vereine bekannt, die regelmäßig diesen Teamsport auf dem Wasser ausüben. Lediglich der Koblenzer SUP-Verein Moselfornia bietet mit SUPNATION SUP-Polo-Trainingsmöglichkeiten im Sommer auf der Mosel an.



lockeres Ausspielen nach einem SUP-Polo-Match

Ausrüstung:
– Pro Spieler ein Stand Up Paddle-Board Paddel. Zu empfehlen ist an dieser Stelle, ausschließlich aufblasbare SUP-Boards, sogenannte iSUP oder Inflatables zu verwenden, da es im Spielverlauf oft zu Kollisionen und Stürzen kommen kann. Ebenso sollten keine empfindlichen Carbonpaddel eingesetzt werden.
– Ein mittelschwerer Gummiball von ca. 15cm bis 25cm Durchmesser


Spielumgebung:
– Nach Möglichkeit ein stilles, zumindest aber maximal langsam fließendes Gewässer mit mindestens 80cm Wassertiefe, um Verletzungen bei Stürzen zu vermeiden.
– Ein Spielfeld von ca. 15m x 20m, bei größeren Mannschaften von mehr als vier Spielern pro Team kann das Feld beliebig erweitert werden.
– Pro Mannschaft ein Kajak-Polo-Tor, alternativ können Bojen als Pfosten dienen. Die Mannschaften legen in diesem Fall eine ungefähre Torhöhe fest. Letztlich ist hier viel Fairness gefragt, vor allem dann, wenn kein neutraler Schiedsrichter zur Stelle ist.
– Eine Seitenabgrenzung ist nicht zwingend erforderlich.
– Es darf bei beim Eishockey hinter dem Tor gespielt werden.

Spielzeit:
Da diese Sportart extrem anstrengend sein kann, halten wir es für ratsam, die Spielzeit nicht zu kurz aber auch nicht zu lang anzusetzen. Bei Turnieren halten wir eine Spielzeit von 2x 15 Minuten für angemessen.

Zwei gegnerische Mannschaften beim SUP-Polo auf einem Feld, das normaler
Weise für zwei Teams mit maximal vier Spielern vorgesehen ist.



In der Regel versuchen wir in Koblenz uns an folgende Vorgaben zu halten, wenn gleich der Spielmodus jederzeit individuell abgeändert werden kann.

– Es spielen zwei Mannschaften à 3 Personen gegeneinander.
– Die Spielfeld misst bei dieser Teamgröße ca. 15m x 20m oder auch 20m x 30m.
– Der Schiedsrichter lost mit den Kapitänen Anstoß und Seitenwahl aus. Der Losgewinner darf zwischen beiden Möglichkeiten wählen.
– Die Spielzeit beträgt 2 x 15 Minuten, nach der Pause erfolgt ein Seitenwechsel. Die 2. Halbzeit ist unmittelbar nach erfolgtem Seitenwechsel zu beginnen.
– Den Anstoß der zweiten Halbzeit hat die Mannschaft, die die erste nicht mit Ballbesitz startete.
– Ins Tor geschossen werden darf nur von der Spielfeldseite aus.
– Das Spiel ist grundsätzlich körperkontaktlos.
– Es darf der Gegner nicht vom Board gestoßen, gedrängelt oder geschlagen werden.
– Es ist nicht erlaubt, das eigene Paddel durch die Beine des Gegners zu stecken und mit diesem den Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen.
– Es ist gestattet, dem Gegner mit dem eigenen Board den Weg zu blocken.
– Bricht ein Paddel, wird das Spiel unterbrochen, bis der entsprechende Spieler mit einem neuen Paddel einsatzbereit ist und dieses signalisiert.
– Der Ball darf nicht geworfen sondern nur mit dem Paddel gechipt oder geschlagen werden.
– Torschüsse sind nur mit Paddel oder Kopf erlaubt.
– Entscheidet der Schiedsrichter auf einen Regelverstoß, gibt er diesen mit einem akustischen Signal bekannt. Die gegnerische Mannschaft erhält den Ball am Platz des Verstoßes.
– Gewinner des Matches ist die Mannschaft mit den meisten Toren.
– Endet ein Final-Spiel unentschieden, folgt ein Penalty-Schießen in Anlehnung an den Penalty-Modus beim Eishockey. Zur Ausführung des Penalties paddelt der angreifende Spieler vom Mittelpunkt der Spielfeldfläche alleine auf den gegnerischen Torwart zu. Der Ball darf dabei nicht auf dem Board liegen oder beispielsweise zwischen den Beinen, unter den Armen etc. eingeklemmt sein. Er darf den Ball genau einmal auf das Tor schießen oder chipen. 

Dies sind aus unserer Sicht Regeln, die für ein Spiel unter fairen Bedingungen sorgen können. Wenn beider Teams der Ansicht sind, man können auf den einen oder anderen Punkt verzichten, so kann vor Spielbeginn eine Übereinkunft erzielt werden.

Treffen bei uns die entsprechenden Spieler aufeinander, so ist ohne Zweifel auch eine Verwandtschaft zum Rugby oder Catchen erkennbar. Hauptsache, es macht Spaß und die Gesundheit geht kein übermäßiges Risiko ein.

Alle weiteren Infos und Kontaktmöglichkeiten in punkto SUP-Polo, Stand Up Paddeln, SUP-Yoga und vieles mehr auf www.supnation.de.





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