Surfboards aus Koblenz

Seit geraumer Zeit beschäftigen wir uns auf unseren Reisen mit dem Bau von eigenen Surfboards – jetzt ist es soweit, das große Hobeln hat begonnen.

Dabei beschränken wir uns bewusst auf individuelle Handplanes zum Bodysurfing und Alaia-Boards zum Wellenreiten. Gerade die klassischen Alaias üben eine ungeheure Faszination auf uns aus. Sie sind recht kompliziert zu fahren – die Hawaiianer nennen das Gleiten auf den Alaia-Boards „lala“ -, weil sie von der Formgebung anders gestaltet sind als die eher bekannten Boards zum Wellenreiten. Zudem verfügen sie über keine Finne, was das Board zum einen instabiler aber zum anderen auch viel drehfreudiger macht. Aktuell sind einige Prototypen in der Entwicklung, die wir im Frühjahr ausgiebig testen werden. Mit den dann gewonnenen Erfahrungen geht der Bau der ausschließlich per Hand geshapten Boards weiter. Wir möchten dabei vollständig auf computergestützte Fräsen und digitale Shaping-Pläne verzichten. Das führt dazu, dass jedes Board anders ist und zu einem Unikat wird. Die Produktion eines Exemplars dauert dadurch zwar deutlich länger. Aber wir finden das toll. Stück für Stück und Späne für Späne schälen wir regelrecht das Board aus dem Holz.

Verwendet werden sorgfältig ausgewählte Hölzer wie Balsa, Kiri oder Paulownia – aber auch mit Fichtenhölzern experimentieren wir. Selbstverständlich setzen wir zur Behandlung der großen und kleinen Boards so gut es geht umweltfreundliche Öle und Harze ein. Wir sind schon sehr gespannt auf die Performance im Wasser – rein optisch macht uns die Produktion in unserer Werktstatt jedenfalls schon jetzt sehr viel Spaß.

Die Boards haben, weil sie mit Stand Up Paddling direkt nichts zu tun haben, eigene Seiten. Im Netz findet Ihr BLISS-Surfboards sowohl auf www.bliss-surfboards.com und bei Facebook auf www.facebook.com/blisssurfgoods.

Bliss Handplane

Bliss Boardpresse

Bliss Alaia

Bliss Surfboards